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Unsere Netzwerk-Workshops beim ZLF Stuttgart

Im Rahmen des Zusammen Leben Festivals 2026 gab es Workshop-Angebote von vielen unserer Netzwerk-Mitglieder. Drei Workshops haben wir angeboten.

Workshop: Das Netzwerk Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen in Stuttgart: Ziele, Aufgaben und Aktivitäten
Wir haben uns als Netzwerk kurz vorgestellt, mit einem kurzen Abriss zur Entstehung: Im Juni 2022 gab es eine Veranstaltung, bei der wir uns als Netzwerk gegründet haben, dem sich außer den Anwesenden von bestehenden Wohnprojekten, Projekten in Planung, Genossenschaften, Universität, etc. mittlerweile weitere Akteure mit Fokus auf gemeinschaftlichem Bauen und Wohnen angeschlossen haben. Mit unserer Webseite machen wir die unterschiedlichen Modelle des gemeinschaftlichen Wohnens im Großraum Stuttgart sichtbar. Wir hatten uns unter anderem als Ziel gesetzt, die im Doppelhaushalt bewilligte Beratungsstelle gut auf den Weg zu bringen, deren Pendant in der Zivilgesellschaft zu sein und ein Netz von Experten zu generieren für weiterführende Beratungen, die nicht Teil der ausgeschriebenen Leistungen der Beratungsstelle sind. Besonders interessant fanden wir zu hören, was den Teilnehmer:innen in unserem Netzwerk fehlt, nämlich Akteure, die sich mit dem Zwischenmenschlichen befassen. Eine Lücke, die sich kurz nach dem Zusammen Leben Festival geschlossen hat.

AusgeBUK.St
Die Beratungsstelle (buk.S) wird Ende Oktober schon wieder Geschichte. Die Stadt Stuttgart sah keine Möglichkeit, die vom Gemeinderat im Doppelhaushalt 22/23 bewilligten Mittel zur Finanzierung der Beratungsstelle für gemeinschaftliches Wohnen über die 2 Jahre hinaus zu verlängern/erneuern. Wir haben die auf dem Festival vertretene Schwarmintelligenz genutzt und mit Leuten aus anderen Städten diskutiert und überlegt, wie es danach ohne eine städtisch bezahlte Beratung weitergehen kann und soll.
Alle waren sich einig, dass besonders eine Erstberatung, aber auch weiterführende Beratungen für Projekte sehr wichtig sind, damit sie ihr Projekt erfolgreich starten und umsetzen können und unser Netzwerk versuchen soll, andere Geldgeber wie Stiftungen, soziale Träger, das Land Baden-Württemberg oder den Verband Region Stuttgart zu gewinnen. Eine weitere Idee war es, Fachtage, Wohnprojektetage oder andere Veranstaltungen (Markt der Möglichkeiten etc.) für Beratungen zu nutzen. Wir wollen an dem Thema dranbleiben, die Sichtbarkeit bestehender Projekte als Werbung nutzen und viel politische Arbeit leisten.
Die Idee, dass die Projektgruppen die Kosten einer Beratung selbst leisten, wurde nicht für realistisch gehalten, da die Initiativen Unterstützung benötigen und keine zusätzliche Belastung.

 

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Wie will ich gemeinschaftlich leben?
Zu diesem Thema haben Thomas Becker und Olga Schmid aus dem Kesselhof einen Workshop angeboten. Die Auseinandersetzung mit sehr konkreten Fragen zu unterschiedlichen Aspekten des Zusammenlebens mit Skalenaufstellung und kurzem Austausch dazu warum sich einzelne hier oder dort positionieren, hat trotz der unglaublichen Hitze gut funktioniert, einige Denkanstöße geliefert und hilft den Teilnehmer:innen hoffentlich mehr Klarheit über die eigenen Vorstellungen zu bekommen.